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IJEL - INTERNATIONALE JUGENDARBEIT UND BEGEGNUNGEN
* Für Menschen von 16 - 27 Jahren
* Teilfinanziert von Amt für Familie, Jugend und Sozialordnung
* Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich
* Wir suchen Gastfamilien für den Aufenhalt in Hamburg
ZIEL des Jugendaustauschs ist das Kennenlernen der Teilnehmern/innen des Projekts
untereinander sowie ein besseres Verständnis der Lebensweise der Menschen in den Gastländern.
Austausch mit Lateinamerika
Im Jahr 1990 nahmen Mitglieder des Vereins zum ersten mal an einem Jugendaustausch, damals
zwischen den Städten Hamburg und León (Nicaragua) teil, der von der Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverband (AGFJ) organisiert wurde. Später gab sich der Verein die Aufgabe, eigene Jugendaustausche zu organisieren. Es begann mit einem Austausch nach Kuba. Von Beginn
an war dem Verein ein wichtiges Anliegen, den Austausch in beide Richtungen durchzuführen.
Zur Verwirklichung eines Gegenbesuchs der KubanerInnen, wurden große Anstrengungen
gemacht, um das nötige Geld für die Flugtickets herbei zu schaffen. Es mussten ungefähr 14.000
EUR erwirtschaftet werden, um den Besuch der KubanerInnen in die Tat umzusetzen. So sind die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den verschiedensten Veranstaltungen mit Info- und Verkaufsständen präsent gewesen.
Heute organisiert der Verein Jugendaustausche mit den Ländern Chile, Mexiko und Kuba. Während der 10 Jahre konnten diese Reisen bereits vielen Jugendlichen zu geringen Kosten ermöglicht werden, und zwar in beide Richtungen.
Was bedeutet ein Jugendaustausch?
Der Jugendaustausch gibt den Teilnehmer/innen der betreffenden Austauschländer die Gelegenheit, sich gegenseitig in ihren Herkunftsländern zu besuchen und gemeinsam Besuch bei Airbus Hamburg ein Programm für Aktivitäten während des Aufenthalts vorzubereiten und durchzuführen. Die Größe der beteiligten Gruppe beträgt maximal 20 Personen. Ziel des Jugendaustausches ist das Kennlernen der Teilnehmer/innen des Projekts untereinander, und die Möglichkeit für die Teilnehmer/innen, die Lebenswelt der Menschen des Landes, das sie besuchen, besser verstehen zu lernen. An dem Jugendaustausch können Jugendliche im Alter zwischen 16 und 26 Jahren teilnehmen. Spanischkenntnisse sind sehr hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig, da der Programmteil übersetzt wird. Vor dem eigentlichen Aufenthalt ist eine Vorbereitungsphase eingeplant, in der sich die Teilnehmer/innen gemeinsam zu verschiedenen Themen in Bezug auf Kultur, Politik, Geographie etc. des jeweiligen Landes, das sie besuchen werden, informieren und auseinandersetzen. Danach kann die Reise losgehen. Bei der Ankunft am Reiseziel werden die Teilnehmer/innen von der Gruppe der Gastgeber empfangen. Sie werden dort in den Familien untergebracht und nehmen zusammen mit den jugendlichen Gastgebern an dem d r e i w ö c h i g e n Programm teil.
Danach hat die Gruppe der Besucher/innen die Aufgabe, den Aufenthalt für die Gruppe zu organisieren, von der sie vorher empfangen wurde.
Das Programm
Das Programm gestaltet sich durch die
Interessen beider Gruppen. Dabei wird
versucht, das, was die Gruppe der
Gastgeber ihren Besucher/innen zu ihrem
Land zeigen möchte mit dem, was die
Gruppe der Besucher/innen besonders
interessiert zu vereinbaren. Auf diese Weise ist es möglich, eine aktive Beteiligung von beiden Seiten zu erreichen. Während des Aufenthalts leben die Besucher/innen zu Hause bei den Jugendlichen, die dann im Folgejahr den Gegenaustausch machen werden. Durch das gemeinsame Zusammenwohnen intensiviert sich die Kommunikation und das unmittelbare Kennlernen der Lebensgewohnheiten in dem jeweiligen Land. Jeden Tag werden Besuche gemacht, die im Programm vorgesehen sind, zum Beispiel Rundgänge durch die Viertel der Stadt, die Besichtigung der Universität, des Rathauses, des Hafens, der Schulen, der Museen, der Betriebe, etc. Der Austausch ist so geplant, dass genügend Zeit für die beiden Gruppen zur Verfügung steht, um über ihre Erfahrungen in dem Land zu reflektieren und auch, um eigene Aktivitäten vor Ort entwickeln zu können.
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